Welche 16 Ausrüstungsgegenstände gehören zur Alpenüberquerung E5

Ausrüstungsliste Alpenüberquerung zu Fuß

Erfahren Sie, wie Sie mit weniger als 9 kg Gepäck sicher von Oberstdorf nach Meran über die Alpen kommen und kein Teil zu wenig dabeihaben. Die Tour mit dem eigenen Rucksack zu machen, kann erst einmal abschrecken. Schaffe ich das überhaupt, was brauche ich auf der Tour, wie packe ich meinen Rucksack? All diese Fragen beschäftigen Teilnehmer. Daher nun diese Anleitung, um Ihnen hier mehr Sicherheit zu geben.

Das Motto lautet: "So wenig wie möglich und nicht weniger".

Ausrüstungsliste für die Alpenüberquerung

  • 1 x Wanderschuhe, Vibram Sohle, wasserdicht (Gore oder Leder) und knöchelhoch
  • 1 x Berghose/Zip-off Wanderhose, darauf achten, dass die Beinteile abgenommen werden können ohne die Schuhe ausziehen zu müssen
  • 1 x Dünne und leichte Regenhose, achten Sie auf geringes Gewicht und geringes Packmaß
  • je 1 x Baumwoll-T-shirt, kurz und langärmig, angenehm zum Schlafen und kann jeden Tag gewaschen werden
  • 1 x Funktionsshirt, z.B. Merinoshirts, gut für kalte Tage, Merino hält auch nass warm
  • 1 x Fleecepullover/Fleecejacke, gut für Pausen oder kalte Abende
  • 1 x Hardshell/Regenjacke
  • 2 x Funktionsunterwäsche, zum wechseln
  • je 1 x Wandersocken und Ersatzsocken, möglichst neu und dick, guter Schutz vor Blasen
  • 1 x Sonnenmütze/Stirnband
  • 1 x Sonnenbrille
  • 1 x Woll-Mütze und Handschuhe – Morgens und abends kann es auch im Sommer in den Bergen sehr kalt sein.
  • 1 x Wanderstöcke, achten auf leichtes Gewicht und nach Möglichkeit einen 3-teiligen Stock für ein kürzeres Packmaß
  • 1 x Rucksack, mindestens 35-40 Liter, wasserdicht oder mit Regenülle
  • 1 x Regenhülle für den Rucksack
  • 1 x Regenschirm, möglichst stabil und optional mit Rucksackhalterung

1 Experten Tipp: Waage nutzen

Packen Sie alle Sachen in den Rucksack und wiegen Sie sich dann auf einer normalen Körperwage, einmal mit und einmal ohne Rucksack. Aus der Differenz errechnen Sie das Rucksackgewicht.

Dann packen Sie alles wieder aus und legen es schön geordnet vor sich hin. Bitte überlegen Sie dann was Sie weglassen können oder was nicht auf der Packliste steht.

Danach wiegen Sie sich erneut und prüfen, ob das gesparte Gewicht auf der Wage angezeigt wird. Ist der Rucksack leichter geworden?

Profis wie Hans Kammerlander oder Reinhold Messmer benutzen eine Briefwage und wiegen jeden Gegenstand einzeln und versuchen jedes Gramm zu optimieren. So genau müssen Sie es nicht nehmen. Denken Sie jedoch daran, dass Sie den Rucksack von Oberstdorf nach Meran tragen werden.

2 Experten Tipp: Alles anziehen

Bitte probieren Sie Ihre Kleidung ausreichend aus. Wenn Sie die Schlechtwetterausrüstung, die Sie im Rucksack mitnehmen, komplett anziehen und Sie sich noch gut bewegen können, ist das perfekt. Sie haben auf keinen Fall zuviel dabei und können das "Zwiebelschalen-Prinzip" gut anwenden.

Sollte es jedoch nicht möglich sein, weil Sie zum Beispiel zwei Wanderhosen dabei haben oder zwei Jacken - dann ist jeweils ein Kleidungsstück zuviel an Board. Treffen Sie eine Entscheidung und nehmen nur eine Wanderhose oder eine Jacke mit.

3 Video in dem die Ausrüstung erklärt wird

Nehmen Sie sich die Zeit und schauen sich das Video bis zum Ende an. Dort erfahren Sie alles über meine Ausrüstung und Empfehlungen.

4 Experten Tipp: 10 mal den Rucksack packen und wieder auspacken

Wenn Sie den Rucksack einige Male ein- und auspacken bekommen Sie Routine darin. Zudem wissen Sie an welcher Stelle Ihre Gegenstände verpackt sind und in welcher Reihenfolge diese gut zu packen und zu entpacken sind. Das gibt Ihnen Sicherheit und Geschick, dass Sie später auf der Tour gut gebrauchen können, damit sie nicht unnötig Zeit zum packen aufwenden müssen. Wenn Sie mit wenig Gepäck reisen, braucht es Sicherheit und Vertrauen in Ihre Ausrüstung. Das wiederholte Ein- und Auspacken gibt Ihnen ein gutes Gefühl.

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Sich laufend verändern

Berge faszinieren und ziehen uns an. Sie stehen da – still, unerschütterlich, elementar. Wer sie wagt zu erklimmen, kommt mit Ruhe und Kräftemessen in Kontakt. Die eigenen Sinne werden wach:  sonnenbeschienene Wiesenhänge, kraftvolle Schritte, sanftes Kuhglockgebimmel, erfrischende Windstöße, imposante Felsvorsprünge, tiefe Atemzüge, Wurzelwege mit Pinienduft…die Natur und der eigene Organismus zeigen sich in vielen Faszetten.



 

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